RGK Regionale Gesundheitskoordinatorin

https://www.noetutgut.at/gemeinde/universitaetslehrgang-br-regionale-gesundheitskoordination/

Halbzeit beim Lehrgang “Regionale Gesundheitskoordination”

Die hochmotivierten 11 StudentInnen des Universitätslehrgangs “Regionale Gesundheitskoordination” (RGK) an der Donau Uni Krems freuen sich über ihren bisherigen Studienfortschritt. Das Studium der RGK bietet jene Grundlagen, die für Gemeinden erforderlich sind, um “Gesundheit” vor Ort stärker zu verankern und wurde von der “Tut-Gut!” Gesundheitsvorsorge GmbH in Niederösterreich vor einigen Jahren ins Leben gerufen. Viele Themen wie Gesundheitsförderung und PräventionProjektmanagementZielfindung & EvaluationBeantragung von Gesundheitsfördergeldern und einiges mehr wurde in den ersten beiden Semestern von hochkarätigen Vortragenden engagiert vermittelt.

In den meisten Heimatgemeinden der StudentInnen konnten diese bereits die sogenannte Bedarfserhebung umsetzen, die als wesentliches Element der Gesundheitsförderung die Partizipation (Teilhabe) der Bevölkerung an künftigen Maßnahmen ermöglichen soll.

Foto (RGK) vlrn: Karin Ebner (St. Georgen am Ybbsfelde), Siegrun Bär (Langenzersdorf), Tatjana Kinsky (Perchtoldsdorf), Monika Hartl (Gablitz), Martina Gaind (Blindenmarkt), Anita Köck (Kirchschlag / Waldviertel), Sabine Treml (Fels am Wagram), Wolfgang Zellhofer (Randegg), Petra Rauch (Hollabrunn), Viktoria Ernst (Muckendorf-Wipfing) und die Vortragende zum Thema “Public Relations” Mag. Renate Haiden
Nicht am Foto: Doris Covi (Böheimkirchen)

Bedarfserhebung

Was brauchen wir in Kirchschlag um gesund zu bleiben?

Gemeinsam mit der Initiative „Tut gut!“ vom Land NÖ gibt es an der DonauUNI in Krems den Lehrgang „Regionale/r Gesundheitskoordinator/in“. Unsere Amtsleiterin, Anita Köck ist Teil dieses Lehrganges und kann ihr angeeignetes Wissen nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Region und vor allem für unsere Gemeinde nutzen.

Teil der des 2. Semesters ist eine Bedarfserhebung, in der herausgefunden werden soll, was in der eigenen Gemeinde noch für die allgemeine Gesundheit getan werden kann. Ergebnis war, dass wir für unsere Gemeindegröße bereits viel Angebot haben, aber in den Bereichen Bewegung und Ernährung noch viele Projekte möglich und auch wünschenswert sind.

Danke für rege Teilnahme und für die Mitarbeit!

Bildtext v.l.n.r: Martina Fuchs
(Gesunde Gemeinde Kirchschlag),
Veronika Müllner (Regionalberaterin Tut gut), BGM Christina Martin, Anita Köck, GR Doris Walter, GR Robert Lagler

Vernetzungstreffen “Regionale Gesundheitskoordination” im Kloster UND

Rund 50 Personen aus den „Gesunden Gemeinden“ Niederösterreichs, die sich intensiv der „Regionalen Gesundheitskoordination“ widmen, kamen am 15.10.2021 im Kloster UND in Krems zusammen – um sich zu vernetzen, auszutauschen und neue Ideen für die Zukunft zu spinnen. Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zählten neben Bürgermeisterinnen/Bürgermeistern, Vizebürgermeisterinnen/Vizebürgeremeistern, Arbeitskreisleiterinnen/Arbeitskreisleitern und Regionalberaterinnen/Regionalberatern selbstverständlich auch die 13 Absolventinnen/Absolventen des Pilotlehrgangs sowie die 11 Studierenden, die derzeit den zweiten Durchgang des Universitätslehrgangs (welcher erst im September 2021 startete) besuchen. Neben dem spannenden Impulsvortrag von Dr. Christian Scharinger gab es ausreichend Zeit, gemeinsam die Erfolgsfaktoren einer „Regionalen Gesundheitskoordination“ herauszuarbeiten und in gemütlichem Ambiente zu besprechen.

Start des Lehrgangs “Regionale Gesundheitskoordination” in Krems

Mitte September 2021 begann für Köck Anita das Studium zur “Regionalen Gesundheitskoordinatorin” an der Donau Universtät Krems. Ziel der Ausbildung ist es, eine bessere Verankerung der Gesundheitsförderung und Prävention in der Gemeinde und Region zu bewirken und als Drehscheibe zwischen “Tut-Gut” zu fungieren.

Landesreat Martin Eichtinger stattete den Teilnehmenden im Rahme der ersten Lehrveranstaltung am Campus Krems einen Besuch ab und erwähnte die Bedeutung der Ausbildung:

“Dieser Lehrgang ist nicht nur österreichweit einzigarig, er ist auch auf europäischer Ebene ein Leuchtturmprojekt. Durch die akademische Ausbildung der regionalen Gesundheitskoordinatorinnen und Gesundheitskoordinator wird die Gesundheit der Bevölkerung bestmöglich gestärkt, weil wir noch näher am den Bedürfnissen aller Bürgerinnen und Bürger sein können.”

Die Kerninhalte des berufsbegleitenden Universitätslehrganges liegen auf praxisnahen Projektarbeiten, die regionale Gesundheitsaktivitiäten zu unterstützen. Diese basieren neben Bedarfserhebung und Qualitätsicherung in den Gemeinden auch auf Kommunikation und Vernetzung im Hinblick auf regionalpolitsiche Aspekte.