Energiegemeinschaft OMKG lud zum Speicherworkshop

Die Erneuerbare Energiegemeinschaft OMKG (Ottenschlag, Martinsberg, Kirchschlag, Gutenbrunn) lud Interessenten zu einem Workshop über Stromspeicher und deren Einsatz in die Mittelschule Ottenschlag ein.

In der Arbeitssitzung wurde zuerst über die bisherigen Erfahrungen der EEG anhand von Zahlen, Daten und Fakten informiert. Die Auswirkungen der neuen Gesetze im Energiebereich für Betreiber und Nutzer wurden ebenfalls dargestellt. Hauptbestandteil des Abends war die Aufklärung über den Ankauf, die Einrichtung und die Nutzung von Speichern im Zusammenhang von Photovoltaikanlagen. Obmann Bürgermeister Paul Kirchberger konnte dazu die Experten der Agentur im-plan-tat und etwa 30 Besucher begrüßen.

Das Geld bleibt in der Region

„Die Vorteile unserer Gemeinschaft sind Preisstabilität, Versorgungssicherheit sowie die Erhöhung der regionalen Wertschöpfung – das Geld bleibt bei unseren Mitgliedern“, berichtete der Obmann. Matthias Zawichowski, der Geschäftsführer von in-plan-tat stellte hervor, dass in der OMKG neben der Photovoltaik die Einspeisung von Windenergie und Wasserkraft eine Besonderheit darstellt. Aus den bisherigen Erfahrungen konnten die Nutzer dadurch einen außergewöhnlich hohen Einspeisungsanteil zum günstigen Gemeinschaftstarif erzielen.

Speicher in der Energiegemeinschaft

Die Vorteile von Speicheranlagen im Haus wurden erläutert. Die Überbrückung der Nachtstunden und trüben Tagen, die Nutzung als Notstromeinheit sowie die Fähigkeit der Steuerung von Einspeisung und Abgabe von Strom spielen bei der Anschaffung eine große Rolle. in-plan-tat hat in einer Studie die Einspeisung und Nutzung von Speicherstrom in einer großen Energiegemeinschaft untersucht. Die Ergebnisse daraus wurden den Besuchern von Florian Fattinger und Christina Schalko nahegebracht.

Praktische Anleitung und Eigenheiten

Anhand eines praktischen Beispiels konnte die Einrichtung einer Stromspeichereinheit Schritt für Schritt verfolgt werden. Durch die sinnvolle Einbringung von Speicherstrom in die OMKG können sowohl Einspeiser als auch Abnehmer ihren Ertrags- und Nutzungsgrad erhöhen. Die Individualität jeder Hausanlage, die Wechselrichter und bidirektionales Laden mit Autos wurden abschließend in die Diskussion eingebracht.

Foto und Text: Dieter Holzer / NÖN
Die Mitarbeiter von in-plan-tat und die Bürgermeister der Energiegemeinschaft OMKG v.l.: Florian Fattinger, Christina Schalko, Fritz Fürst (Martinsberg), Birgit Haberzett (Gutenbrunn), Paul Kirchberger (Ottenschlag) und Geschäftsführer Matthias Zawichowski.

Foto und Text: Dieter Holzer / NÖN